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Im November 2004 sind wir mit einer Gruppe von 22 Personen nach Libyen eingereist. Wir hatten unsere Visa zuvor in Bonn bekommen und eine Einladung über die Agentur “Azjar-Tours”
erhalten. Der Führer, welcher gut Englisch sprach, empfing uns an der Grenze. Sehr gepflegtes Äußeres und sehr freundliches Auftreten. Er sammelte unsere Pässe ein und erledigte die Formalitäten. Wenn es etwas zu
bezahlen gab, schleppte er mich zu der entsprechenden Stelle. Die Abwicklung dauerte etwa 8 Stunden. Wären wir nicht im Ramadan angekommen, schätze ich mal, daß wir nach 4 Stunden fertig gewesen wären. An der Grenze
wurde uns auch gleich “unser” Polizist vorgestellt. Mohamed, 21 Jahre alt, westliches Erscheinungsbild, muskulös und bewaffnet. Er war auch sehr freundlich und sehr hilfsbereit. So haben wir es z.B. Mohamed zu
verdanken, daß wir in Sebha (zum Ende des Ramadan) einen Reifen kaufen konnten. Ich glaube nicht, daß zum damaligen Zeitpunkt eine Einreise ohne Führer bzw. Polizist möglich gewesen wäre. Insgesamt war die
Begleitung durch die Beiden recht problemlos, allerdings gewöhnungsbedürftig. Sowas kommt für mich jedenfalls kein weiteres Mal in Frage. Irgendwie ist das Gefühl der Freiheit dahin...
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